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MdB Andrea Voßhoff (CDU) ruft zur Teilnahme am Projekt: Lebensqualität in Altenheimen auf (www.heimverzeichnis.de)

Rathenow, Brandenburg a. d. H., Belzig, Beelitz, Jüterbog: „Darf ich meinen Fernsehsessel mitnehmen?" „Ist es möglich, meine Mutter auch außerhalb von festgelegten Besuchszeiten zu sehen?" Diese ganz lebensnahen Fragen und Bedürfnisse von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen spielen bei der Suche nach einem geeigneten Pflegeheim — neben Informationen zur pflegerischen und medizinischen Qualität eines Altenheimes — eine entscheidende Rolle.

Mit dem Projekt www.heimverzeichnis.de fördert das Bundesverbraucherschutzministerium den Aufbau einer unabhängigen bundesweiten Datenbank im Internet mit umfassenden Informationen über die Lebensqualität in Altenpflegeeinrichtungen. Durchgeführt wird das Projekt von der Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungseinrichtungen im Alter und bei Behinderung (BIVA) e. V.

„Eine Teilnahme an der Prüfung durch Gutachter des Heimverzeichnisses lohnt sich", sagt Andrea Voßhoff.

 Nach einer erfolgreichen Begutachtung bekommen die Heime den „Grünen Haken" als Nachweis für die Verbraucherfreundlichkeit ihres Betreuungskonzeptes und ihrer Leistungen überreicht. Für die Vergabe des „Grünen Hakens" wird die Lebensqualität einer

Altenpflegeeinrichtung in den Bereichen Autonomie, Menschenwürde und Teilhabe bewertet.

„Zeigen Sie den Betroffenen und ihren Angehörigen hier in der Umgebung, wie ernst Sie Ihre Bemühungen um eine hohe Lebensqualität nehmen und bewerben Sie sich um einen „Grünen Haken", lädt MdB Voßhoff die hiesigen Alten- und Pflegeheime ein.

Seit der Freischaltung der Datenbank unter www.heimverzeichnis.de im Februar 2009 können sich Altenheime zur Begutachtung ihrer Lebensqualität anmelden. Bisher haben über 1000 Heime diese Chance genutzt und sich an diesem Projekt beteiligt. Damit haben deutlich mehr Altenheime die Chance genutzt, ihre Lebensqualität durch die speziell geschulten ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachter des Heimverzeichnisses bewerten zu lassen, als bei vergleichbaren Projekten auf freiwilliger Basis.

Das gesamte Projekt wird wissenschaftlich vom Institut für soziale Infrastruktur (ISIS) begleitet. Über ihre Beteiligung am Begleitgremium des Projektes unterstützen die Bundesorganisationen der Heimträger, die Heimaufsicht, die Pflegekassen und verschiedene Verbraucherorganisationen das Heimverzeichnis. Konzeptionelle Grundlage für die Kriterien bilden die WHO-Faktoren der Lebensqualität pflegebedürftiger Menschen, die Charta der Rechte

hilfe- und pflegebedürftiger Menschen, das Grundgesetz, das Sozialgesetzbuch sowie das Heimgesetz.

Während der Förderungsphase bis Ende August 2011 ist die Begutachtung für die teilnehmenden Heime kostenlos. Unter www.heimverzeichnis.de finden Sie weitere Informationen.

 

Brandenburg an der Havel, 20.08.2010

 

F. d. R.

Andreas Gensicke

- Bürgerbüro Brandenburg -


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